Stalking

W A S   I S T   S T A L K I N G ? 

Wer über Monate verfolgt, belästigt, bedroht, ausspioniert oder verleumdet wird ist vermutlich Opfer eines Stalkers oder einer Stalkerin.
Die Methoden eines Stalkers sind ganz unterschiedlich: Mit hunderten von Anrufen, SMS oder Mails pro Tag terrorisieren sie ihre Opfer, sie zerstören deren Eigentum oder lauern ihnen auf und drohen ihnen Gewalt an.
Bekannt wurde Stalking vor allem durch Fälle, in denen die Opfer Prominente waren, die von enthemmten Fans verfolgt wurden. Es werden jedoch etwa 11 % aller Erwachsenen einmal im Leben Opfer eines Stalkers. Der Stalker ist in den meisten Fällen der Ex-Partner, manchmal ein Arbeitskollege, Freund oder Bekannter. Nur in seltenen Fällen handelt es sich um eine völlig unbekannte Person.


W A S   T U N ? 

Stalking-Opfern ist grundsätzlich zu raten, sich so frühzeitig wie möglich gegen den Stalker zur Wehr zu setzten. Hierfür stehen auch strafrechtliche und zivilrechtliche Mittel zur Verfügung. Welche Vorgehensweise angezeigt ist, lässt sich nicht allgemeingültig sagen, sondern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.
Betroffene sollten dem Stalker einmal unmissverständlich klar machen, dass sie keinerlei Kontakaufnahme wünschen und ab dann alle Kontaktversuche ignorieren.
Zur besseren Beweisbarkeit sollten alle Kontaktversuche und Handlungen in einem Stalking-Tagebuch dokumentiert werden, möglichst genau mit Datum, Uhrzeit und möglichen Zeugen. Alle E-Mails, SMS, Mailboxnachrichten sind aufzuheben.
Das Umfeld sollte informiert sein, um dem Stalker die Möglichkeit zu nehmen über Dritte Kontakt zur Betroffenen aufzunehmen.


H I L F E 

Beim Frauennotruf und -beratung können Betroffene sich darüber informieren, welche Verhaltensweisen darüber hinaus die Nachstellungen eindämmen können und wie damit umgegangen werden kann. Anhand von Checklisten kann ein sehr individueller Sicherheitsplan ausgearbeitet werden.


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